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Kurz informiert

Jagdpachtvertrag: Anzeige

Ansprechpartner/in beim Landkreis Nienburg/Weser
172 FD Gewerbe, Jagd und Waffen Standort anzeigen
17 FB Ordnung und VerkehrKreishaus A
Kreishaus am Schloßplatz
31582 Nienburg
Telefon: 05021 967-421
Telefax: 05021 967-430
E-Mail:

Montag - Donnerstag
8:00 - 16:00 Uhr
Freitag
8:00 - 12:00 Uhr


Allgemeine Informationen

Der Jagdpachtvertrag wird zwischen dem Inhaber des Jagdrechts und dem Jagdpächter geschlossen. Der Vertrag ist der zuständigen Stelle anzuzeigen. Die zuständige Stelle hat die Möglichkeit, diesen innerhalb einer Frist zu beanstanden.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Landkreis und der kreisfreien Stadt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

 
Bitte legen Sie der Jagdbehörde folgende Unterlagen vor: 

  • Jagdpachtverträge in mind. dreifacher Ausfertigung,
  • bei auswärtigen Jagdpächtern die Kopie eines gültigen Jagdscheines,
  • Ansprechpartner für Fallwild (Name, Anschrift, Telefon, E-Mail),
  • Ansprechpartner für den Schriftverkehr (Jagdgenossenschaft und Jagdpächter mit Name, Anschrift, Telefon, E-Mail),
  • Protokolle der Jagdgenossenschaftsversammlungen, wenn
    • Mitglieder des Vorstandes gewählt wurden oder
    • die Neu- oder Weiterverpachtung beschlossen wurde,
  • möglichst auch entgeltliche Jagderlaubnisscheine.
Welche Gebühren fallen an?

Für die Prüfung oder Beanstandung eines Jagdpachtvertrages (§ 12 Abs. 1 Satz 2 BJagdG) werden 27,00 Euro erhoben (Kostentarif Nr. 100.1.3.2. der AllGO).

Welche Fristen muss ich beachten?

Die zuständige Stelle kann den Vertrag binnen drei Wochen nach Eingang der Anzeige beanstanden, wenn die Vorschriften über die Pachtdauer nicht beachtet sind oder wenn zu erwarten ist, dass durch eine vertragsmäßige Jagdausübung die Vorschriften des Jagdrechts verletzt werden.

Innerhalb dieser drei Wochen darf der Pächter die Jagd nicht ausüben, sofern nicht die zuständige Stelle die Jagdausübung zu einem früheren Zeitpunkt gestattet.

Was sollte ich sonst noch wissen?

Nach § 11 Abs. 7 Bundesjagdgesetz (BJagdG) ist die Fläche, auf der einem Jagdausübungsberechtigten oder Inhaber einer entgeltlichen Jagderlaubnis die Ausübung des Jagdrechts zusteht, in den Jagdschein einzutragen.

 

Die Gesamtfläche, auf der einem Jagdpächter die Ausübung des Jagdrechts zusteht, darf nicht mehr als 1.000 Hektar umfassen.

Bemerkungen

Text überprüft durch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung; aktualisiert am 15.03.2012

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