Hundesteuer Festsetzung

Ansprechpartner/in
Samtgemeinde Marklohe
Rathausstr. 14
31608 Marklohe
Telefon: 05021 6025-0
Telefax: 05021 6025-60
E-Mail: Homepage: htt­p://ww­w.­marklo­he.de
 

Allgemeine Informationen

Die Festsetzung der Hundesteuer erfolgt durch die zuständige Stelle.

Sind Sie "auf den Hund gekommen" ?

Nein, nun im ernst, Sie besitzen neuerdings einen Hund oder sind mit Ihrem Hund zu uns gezogen? Dann werden Sie Ihren Hund bei uns anmelden müssen.

Übrigens, falls Sie mit Ihrem Hund zu uns gezogen sind, dürfen sie nicht vergessen, Ihr Tier am alten Wohnsitz abzumelden.

Sollten Sie hingegen von uns mit Ihrem Hund in eine andere Kommune ziehen, muss der Hund hier abgemeldet werden. Gleiches gilt natürlich auch, falls Ihr Hund verstorben ist oder Sie ihren Hund abgegeben haben.

Rechtsgrundlage für die Erhebung der Hundesteuer sind § 3 des Niedersächsischen Kommunalabgabengesetzes (NKAG) und unsere Hundesteuersatzung in den zur Zeit geltenden Fassungen.

Die Höhe der Steuersätze sowie weitere Details entnehmen Sie bitte der Hundesteuersatzung.

Steuerschuldner ist der Hundehalter.

Seit dem 01.07.2013 sind weitere Regelungen des Niedersächsischen Gesetzes über das Halten von Hunden (NHundG) vom 26. Mai 2011 in Kraft getreten. Nachfolgend werden die gesetzlichen Erfordernisse aufgeführt, die Hundehalter gegenwärtig beachten müssen.

Transponder/Mikrochip

Bereits seit 01. Juli 2011 müssen in Niedersachsen alle Hunde, die älter als 6 Monate sind, zur sicheren Kennzeichnung mit einem elektronischen Chip versehen werden. Dieser Chip ist einmalig und unverwechselbar. Auf dem Chip sind eine Kennnummer sowie die Daten über Hund und Halter gespeichert. Die Implantation des Identifikationschips wird von Tierärzten durchgeführt. Mit Ihren Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt.

Haftpflichtversicherung

Für die durch einen Hund, der älter als sechs Monate ist, verursachten Schäden ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Mindestversicherungssumme von 500.000 Euro für Personenschäden und von 250.000 Euro für Sachschäden abzuschließen.

Zentrales Register

Seit dem 01. Juli 2013 sind gemäß § 6 des NHundG Hunde innerhalb eines Monats nach Anschaffung in dem vom Land Niedersachsen vorgegebenen  zentralen Register anzumelden. Bitte beachten Sie, dass die verpflichtende Anmeldung im öffentlichen zentralen Register nicht durch die Anmeldung in einem freiwilligen, privaten Register wie z. B. „Tasso“ ersetzt wird, es findet auch kein Abgleich der Daten statt. Jeder Hundehalter muss sein Tier vor der Vollendung des siebten Lebensmonats des Hundes beim zentralen Register registrieren lassen. Die Registrierung kann entweder online unter www.hunderegister-nds.de oder telefonisch beim Hunderegister Niedersachsen unter 0441/39010400 erfolgen. Die Anmeldung ist kostenpflichtig.

Sachkundenachweis

Seit dem 01. Juli 2013 müssen Hundehalter, die nach dem 01. Juli 2011 erstmals einen Hund angeschafft haben und laut Gesetz nicht anderweitig als sachkundig gelten, ihre Sachkunde nachweisen. Dieser Nachweis der Sachkunde ist durch theoretische und praktische Prüfung zu erbringen. Die theoretische Prüfung ist vor der Aufnahme der Hundehaltung, die praktische während des ersten Jahres der Hundehaltung abzulegen. Über die Kosten der Prüfungen erkundigen Sie sich bitte bei den jeweiligen Prüfern.

Eine Liste der derzeit anerkannten Prüfer in Niedersachsen kann unter www.ml.niedersachsen.de oder in der Samtgemeindeverwaltung eingesehen werden. Im Verlauf der Prüfung soll unter anderem nachgewiesen werden, dass der Halter den Hund einschätzen kann, gefährliche Situationen erkennt und in der Lage ist, etwaigen Gefahren vorzubeugen. Auf der Internet-Seite www.ml.niedersachsen.de stehen neben einer Liste mit Literaturempfehlungen für die Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung noch weitere Informationen für Hundehalter zur Verfügung.

Wer nachweislich innerhalb der letzten 10 Jahre vor der Aufnahme der Hundehaltung mindestens 2 Jahre lang einen Hund ununterbrochen gehalten oder für eine juristische Person betreut hat, gilt durch Erfahrung als sachkundig. Weitere Ausnahmen von der Sachkundeprüfung ergeben sich aus § 3 Abs. 6 Hundegesetz, bitte erkundigen Sie sich im Einzelfall in der Samtgemeindeverwaltung.

Hundehalter, die ihren Hund vor dem 01. Juli 2011 angemeldet, aber noch keinen Nachweis über die Chip-Kennzeichnung oder Haftpflichtversicherung vorgelegt haben, sollten Sie dieses in der Samtgemeindeverwaltung nachholen.

 

Veranlagung zur Hundesteuer

Gemäß den geltenden Hundesteuersatzungen der Mitgliedsgemeinden Balge, Marklohe und Wietzen sind alle Hundehalter verpflichtet, ihre Hunde, die älter als drei Monate sind, binnen einer Woche nach Aufnahme in den Haushalt bzw. nach Zuzug in der Samtgemeindeverwaltung schriftlich zur Hundesteuer anzumelden.

Die Steuerpflicht beginnt mit dem ersten Tag des auf die Aufnahme folgenden Kalendermonats; beim Zuzug eines Hundehalters in die Samtgemeinde Marklohe beginnt die Steuerpflicht mit dem ersten Tag des auf den Zuzug folgenden Kalendermonats.

Gemäß der Hundesteuersatzung kann auf Antrag Steuerbefreiung oder Steuerermäßigung gewährt werden. Dabei ist das Vorliegen eines Befreiungs- oder Ermäßigungstatbestandes durch geeignete Unterlagen nachzuweisen.

Unter Steuerbefreiung fallen zum Beispiel

  1. Diensthunde staatlicher und kommunaler Dienststellen und Einrichtungen,
  1. Hunde, die sonst im öffentlichen Interesse gehalten werden,
  2. Hunde, die zum Schutze und zur Hilfe hilfloser Personen unentbehrlich sind.

Eine Ermäßigung des Steuersatzes um 50 % gilt lediglich für die Hunde, die zur Bewachung von Gebäuden gehalten werden, welche von dem nächsten bewohnten Gebäude mehr als 200 m entfernt liegen. Hinsichtlich weiterer Befreiungstatbestände erkundigen Sie sich im Einzelfall in der Samtgemeindeverwaltung.

Die Höhe der Hundesteuer ist in den jeweiligen Satzungen der Mitgliedsgemeinden wie folgt festgesetzt:

Jährliche Steuer

Balge

Marklohe

Wietzen

1. Hund

30 Euro

48 Euro

30 Euro

2. Hund

48 Euro

66 Euro

48 Euro

jeder weitere Hund

66 Euro

84 Euro

66 Euro

1. gefährlicher Hund

250 Euro

250 Euro

250 Euro

je weiterer gefährl. Hund

400 Euro

400 Euro

400 Euro

Wer seinen Hund nicht anmeldet, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer erheblichen Geldbuße geahndet werden kann.

Folgende Nachweise sind in Verbindung mit der Anmeldung eines Hundes zur Hundesteuer vorzulegen:

  • Chip-Nummer
    • Haftpflichtversicherungspolice
    • Nachweis des Eintrags in das Zentrale Register des Landes Niedersachsen
    • Sachkundenachweis (soweit erforderlich)

Bitte wenden Sie sich an folgende Ansprechpartner:

Jens Rauscher, Tel. 05021/6025-24

(Fragen zur ordnungsrechtlichen Hundehaltung und Registrierung)

Karin Freudenberg, Tel. 05023/29-13

(Veranlagung zur Hundesteuer, Nachweis von Chip-Kennzeichnung, Haftpflichtversicherung und Sachkunde)

Stand: 01.01.2016

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt bei der Gemeinde, der Samtgemeinde und der Stadt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Es werden ggf. Unterlagen benötigt. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen Gebühren an. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen Fristen beachtet werden. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Rechtsgrundlage
  • Kommunale Satzung

§ 3 des Niedersächsisches Kommunalabgabengesetzes

Was sollte ich sonst noch wissen?

Die kommunalen Satzungen sehen regelmäßig Befreiungs- und Ermäßigungstatbestände vor. Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der jeweiligen kommunalen Hundesteuersatzung.

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