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Kurz informiert

Herstellung, Zulassung, Abgabe und Einfuhr von Tierarzneimitteln: Informationserteilung

Ansprechpartner/in beim Landkreis Nienburg/Weser
Herr Dr. Schimansky Standort anzeigen
Amt / Bereich
18 FB Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung (Leitung)
Kreishaus B, Zimmer 272
Kreishaus am Schloßplatz
31582 Nienburg
Telefon: 05021 967-116
Telefax: 05021 967-431
E-Mail:

Allgemeine Informationen

Regelungen zur Herstellung, Zulassung, Abgabe oder Einfuhr von Tierarzneimitteln sind im Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln (AMG) geregelt. Nähere Informationen erteilt die zuständige Stelle.

Weitere Leistungen zum Thema "Tierarzneimittel":

  • Einrichtung und Betrieb einer tieräztlichen Hausapotheke: Anzeige
  • Verbringung von Tierarzneimitteln: Anzeige

Der Fachbereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung überwacht den Verkehr mit Arzneimitteln einschließlich Betäubungsmitteln für Tiere und deren Anwendung, insbesondere bei den Tieren, die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen. In Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit werden ferner der Betrieb von tierärztlichen Hausapotheken und die Ausübung des tierärztlichen Dispensierrechts überprüft.

Grundsätzlich dürfen bei Nutztieren nur solche Arzneimittel angewendet werden, die für die zu behandelnde Tierart und für den vorgesehenen Anwendungszweck zugelassen sind. Nur dann, wenn für die Tierart oder den Anwendungszweck kein Arzneimittel zugelassen ist, darf der Tierarzt ein anderes Tierarzneimittel verschreiben, abgeben oder anwenden (= Arzneimittel - „Umwidmung"). Dabei dürfen jedoch nur für Lebensmitteltiere zugelassene Arzneimittel umgewidmet werden. Wird ein Arzneimittel für eine andere Tierart umgewidmet, muß der Tierarzt eine neue Wartezeit festlegen. Die Wartezeit ist der Zeitraum, der zwischen der letzten Verabreichung eines Arzneimittels und dem Schlachten des Tieres bzw. der Milch- und Eiergewinnung einzuhalten ist. Diese Wartezeit soll sicherstellen, daß die Rückstandshöchstmengen nicht überschritten werden.

Werden die Höchstmengen überschritten oder wird die Wartezeit nicht eingehalten, wird der Landwirt zur Verantwortung gezogen. Hält er nach Anwendung von Arzneimitteln die Wartezeiten ein, kommt es nicht zur Höchstmengen-Überschreitung bei Lebensmitteln, die von den behandelten Tieren stammen.

Sera, Impfstoffe und Antigene dürfen nur abgegeben oder angewendet werden, wenn sie von der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere, vom Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin oder vom Paul-Ehrlich-Institut zugelassen worden sind.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Landkreis, der kreisfreien Stadt, der Region Hannover und dem Zweckverband Jade Weser.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Es werden ggf. Unterlagen benötigt. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen ggf. Gebühren an. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen ggf. Fristen beachtet werden. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

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