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Kurz informiert

Fleisch- und Wildfleischhygiene

Ansprechpartner/in beim Landkreis Nienburg/Weser
18 FB Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung Standort anzeigen
Kreishaus B
Kreishaus am Schloßplatz
31582 Nienburg
Telefon: 05021 967-113
Telefax: 05021 967-431
E-Mail:

Montag - Donnerstag
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Freitag
8:00 - 12:00 Uhr


Allgemeine Informationen

Schlachttier- und Fleischuntersuchung

Jedes Tier, das zur Schlachtung vorgesehen ist, muss vor der Schlachtung einer Lebenduntersuchung durch amtliches Fleischbeschaupersonal unterzogen werden.

Nach der Schlachtung erfolgt eine weitere Untersuchung des Schlachtkörpers und der Innereien.

Diese Untersuchungen sollen gewährleisten, dass nur genußtaugliches Fleisch als Lebensmittel in den Verkehr kommt. Kranke Tiere oder Tiere, deren Fleisch Rückstände von Arzneimitteln oder Schadstoffen enthält, dürfen nicht geschlachtet werden. Bei Schweinen (auch erlegten Wildschweinen) und Pferden wird außerdem eine Trichinenuntersuchung durchgeführt. Gehegewild unterliegt ebenfalls der Schlachttier- und Fleischuntersuchung.

Für über 48 Monate alte Rinder ist ein BSE-Test zwingend vorgeschrieben. Das Fleisch dieser Rinder darf erst bei Vorliegen des Untersuchungsergebnisses in den Handel gelangen.

Rechtsgrundlage
  • Tierschutzgesetz in Verbindung mit der Verordnung zum Schutz von Tieren im Zusammenhang mit der Schlachtung oder Tötung (Tierschutz-Schlachtverordnung - TierSchlV)
  • Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch - LFGB)
  • Verordnung (EG) Nr. 852/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über Lebensmittelhygiene
  • Verordnung (EG) Nr. 854/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 mit besonderen Verfahrensvorschriften für die amtliche Überwachung von zum menschlichen Verzehr bestimmten Erzeugnissen tierischen Ursprungs
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